Samsung Galaxy A51 Test – CHIP

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07.04.2020 15:05

Jamal Fischer

Diese Produkte bewertete das CHIP-Testcenter. Mehr Infos.

Samsung Galaxy A51 im Test

Fazit vom 02.04.2020

Das Samsung Galaxy A51 erweist sich in unserem Test als gutes Gesamtpaket und überzeugt vor allem mit seinem hellen und farbkräftigen Display. Auch die lange Akkulaufzeit spricht für das Galaxy A51. Zudem bietet der großzügige interne Speicher genug Raum für zahlreiche Apps, Bilder und Spiele. Getrübt wird der Gesamteindruck besonders durch die Kamera, die abseits von guten Lichtbedingungen nicht zu gebrauchen ist. Zudem erweist sich der Fingerabdrucksensor unter dem Display als unzuverlässig und langsam. Alles in allem ein gutes Handy für Käufer, die einfach ein funktionales Smartphone benötigen.

VorteileHelles und farbstarkes DisplayLange AkkulaufzeitGroßer, erweiterbarer SpeicherplatzNachteileMiserable Kameraqualität unter LowlightRecht lange LadezeitFingerabdrucksensor langsam und unzuverlässig


Ab 244,90 €: Besten Preis finden für Samsung Galaxy A51

Die Werte im Artikel beziehen sich auf den Testzeitpunkt des Produktes (02.04.2020).

Die unten genannten Wertungen zeigen, wie es im Vergleich zu den anderen Produkten in der Bestenliste abschneidet.

Testwertungen (im Vergleich zu allen getesteten Produkten dieser Kategorie)

  • CHIP-WertungGut (2,1)
  • Preis-EinschätzungAkzeptabel
  • Preisab 244,90 €

Samsung Galaxy A51 im Test: Schickes Design und ein tolles Display

Das Samsung Galaxy A51 reiht sich in die untere Mittelklasse ein. Darunter haben aber weder das Design noch die Wertigkeit des Smartphones gelitten. Die Rückseite besteht zwar aus Kunststoff, ist aber dennoch ein echter Hingucker und zeigt je nach Lichteinfall dezent ein schickes Muster. Auch die Vorderseite kaschiert den geringen Preis des Samsung Galaxy A51 überraschend gut: Über 85 Prozent der Oberfläche ist mit Display bedeckt, die Bildschirmränder fallen dementsprechend klein aus. Von altbackenem und billigem Design also keine Spur. Einzig die drei Knöpfe im Rahmen des Smartphones haben einen etwas billigen Druckpunkt und auch der Vibrationsmotor ist nicht sonderlich akkurat. Das ist allerdings Meckern auf hohem Niveau.

Das längliche 20:9-Display überzeugt uns für ein Smartphone der unteren Mittelklasse sehr. Es misst 6,5 Zoll in der Diagonale und setzt auf die hochwertige OLED-Technologie. Farben wirken somit kräftiger, Schwarzwerte sind top. Nicht verwunderlich ist also der umfangreiche Farbraum, den das A51 darstellen kann: 147,7 Prozent des sRGB-Farbraums, sowie einen fast vollständigen dcip3-Farbraum sprechen für das Smartphone.

Mit der “Full HD Plus”-Auflösung (2.400 x 1.080 Pixel) bringt es das Mittelklasse-Samsung auf eine Pixeldichte von knapp 404 ppi. Damit bewegt es sich in etwa auf dem Niveau des wesentlich teureren Samsung Galaxy Note 10 und ist im Alltag mehr als scharf genug. Auch die Helligkeit des Displays weiß zu überzeugen. Manuell lässt sie sich auf bis zu 463,8 cd/m² kalibrieren, was für die Nutzung in Gebäuden oder an bewölkten Tagen absolut ausreicht. Sollten es die Umweltbedingungen erfordern, beispielsweise bei direkter Sonneneinstrahlung, boostet sich das Display auf fast 700 cd/m². Somit lassen sich Bildschirminhalte unter nahezu allen Lichtsituationen gut ablesen.

Je nach Lichteinfall zeigt die Rückseite des Galaxy A51 ein schickes Muster.

Bild: CHIP/Marcus Kämpf

Samsung Galaxy A51: Für die lange Laufzeit dauert es über zwei Stunden

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Samsung verbaut im Galaxy A51 einen 4.000 mAh großen Akku. Somit weist er die gleiche Kapazität auf wie auch das aktuelle Flaggschiff Galaxy S20. Da die Hardware im Inneren des A51 allerdings schwächer ist, als die des Flaggschiff-Samsung, erreicht es mit 11:41 Stunden eine deutlich bessere Akkulaufzeit trotz gleicher Kapazität. Sogar Dauer-Nutzer sollten daher ohne Probleme einen Tag ohne Zwischenhalt an der Steckdose das Handy nutzen können.

Bei der Ladezeit bietet das A51 keine Überraschungen. Das mitgelieferte Netzteil leistet maximal 15 Watt, das liegt sogar unter dem Niveau von Qualcomms QuickCharge-Technologie. Nach 30 Minuten Ladezeit sind somit erst wieder 29 Prozent des Akkus aufgefrischt, für eine volle Akkuladung dauert es über zwei Stunden. Das ist für die Preisklasse allerdings nicht ungewöhnlich, im Mittelfeld sind Ladezeiten deutlich unter zwei Stunden eher die Ausnahme.

Laden können Sie das Smartphone nur über den USB-C-Anschluss. Kabellos klappt es beim A51 nicht.

Bild: CHIP/Marcus Kämpf

Wahrhaftig kein Leistungswunder

Für sein Mittelklasse-Smartphone Galaxy A51 verbaut Samsung den hauseigenen Mittelklasse-Prozessor Exynos 9611. Dieser verteilt seine Aufgaben auf acht Kerne und taktet auf bis zu 2,3 GHz. Ihm zur Seite stehen vier Gigabyte Arbeitsspeicher, was in etwa dem aktuellen Niveau der unteren Mittelklasse-Smartphones entspricht.

Auf dem Papier klingt die Hardware durchaus potent, bei der Benutzung entspricht das Resultat aber häufig nicht dem, was die Zahlen versprechen: Häufige Gedenksekunden, längere Ladezeiten und viele ruckelnde Animationen sind meist die Realität, mit der sich Nutzer des Samsung Galaxy A51 abfinden müssen. Für die alltägliche Nutzung zum Chatten, für Emails und auch wenige aufwendige Spiele reicht das Smartphone zwar durchaus aus, gerade wenn man sich stets dessen bewusst bleibt, wie viel Geld das Smartphone gekostet hat. Aber weder eine flotte Performance noch anspruchsvolle Aufgaben sollte man dem A51 zutrauen.

Die Performance des A51 bewegt sich auf einem vollkommen ausreichenden Niveau. Bei anspruchsvolleren Aufgaben kommt das Smartphone aber schnell an seine Grenzen.

Bild: CHIP/Marcus Kämpf

Vier Kameralinsen klingen nach mehr als es ist

Bereits auf der Umverpackung zeigt Samsung sehr prominent das Kameramodul des Galaxy A51. Es trägt vier Kameralinsen, neben einer regulären Weitwinkellinse mit 48 Megapixel und einer f/2.0-Blende auch ein 12-Megapixel-Ultraweitwinkel-Objektiv mit einer f/2.2-Blende auch eine Bokeh-Linse und ein Makro-Objektiv. Optisch stabilisiert ist keine der Kameralinsen. Etwas verwunderlich ist die Auswahl der Videoauflösungen, denn das Galaxy A51 kann zwar 4K-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen, scheitert aber an Full-HD mit 60 Bildern pro Sekunde.

Die Qualität der Bilder bei Tageslicht ist durchaus überzeugend. Die Farben geraten zwar an einigen Stellen etwas zu kräftig, aber diese Tendenz lässt sich auch bei den meisten anderem Smartphones von Samsung feststellen. In dunklen Lichtsituationen nimmt die Qualität der Bilder dann aber so massiv ab, dass die Ergebnisse nahezu nicht mehr verwendbar sind. Bereits wenn das Smartphone während der Aufnahme still steht, sind die Ergebnisse mehr oder minder unbrauchbar, aus der freien Hand geschossen sind die Ergebnisse ein einziger Pixelbrei. Von Objekt-Details oder klaren Kanten keine Spur. Immerhin sind Selfies nutzbar, die Frontkamera reicht für den typischen Social-Media-Post oder für die Videotelefonie aus.

Samsung verbaut beim Galaxy A51 vier Kameralinsen, das Design erinnert etwas an die neuen Galaxy-S20-Geräte.

Bild: CHIP/Marcus Kämpf

Samsung Galaxy A51: Tolle Konektivität, aber Schwierigkeiten bei der Biometrie

Samsung liefert das Galaxy A51 mit Android 10 aus. Darüber legt der Hersteller seine hauseigene Software-Oberfläche OneUI 2.0. Sie bringt einige zusätzliche Features und Funktionen und wird von Samsung stets aktuell gehalten. Nach der ersten Einrichtung stehen dem Nutzer von den verbauten 128 Gigabyte internem Speicherplatz noch rund 111 Gigabyte zur Verfügung. Genug Platz also für viele Fotos, Apps und mehr. Wem das aber noch nicht ausreicht, dem lässt Samsung die Option zur leichten Erweiterung via microSD-Karte offen. Die Dual-SIM-Funktionalität des Smartphones schränkt das nicht ein. Es lassen sich also problemlos zwei SIM-Karten und eine microSD-Speicherkarte parallel zueinander nutzen.

Mit an Bord ist weiterhin ein Kopfhöreranschluss, Sie sind also nicht zu kabellosen Kopfhörern gezwungen. Zudem erfreut die Konnektivität des Smartphones im Test: Abgesehen von WLAN-ax kommt das Smartphone mit allen WiFi-Bändern gut zurecht. Auch Bluetooth 5.0 und ein NFC-Chip sitzen im Inneren des Galaxy A51.

Etwas enttäuscht sind wir von der Qualität des Mono-Lautsprechers. Er wird zwar angenehm laut, aber kann weder mit besonderer Klarheit, noch mit sonderlich guten Tiefen überzeugen. Eine IP-Zertifizierung hat das Smartphone ebenfalls nicht. Zudem liefert der Fingerabdrucksensor des Galaxy A51 keinen guten Job ab. Er sitzt für diese Preisklasse bemerkenswerterweise unter dem Display und arbeitet auf optischer Ebene. Leider arbeitet der Sensor in unserem Praxistest auffällig langsam und braucht in aller Regel mehrere Versuche zum Erkennen des Fingers, hin und wieder funktioniert die Erkennung sogar gar nicht. Hier wäre ein zuverlässigerer Sensor im Rahmen oder auf der Rückseite vermutlich sinnvoller gewesen.

Preislich setzt Samsung das Galaxy A51 zu einer UVP von 349 Euro an. Mittlerweile ist das Gerät aber bereits deutlich im Preis gefallen. Je nach Anbieter und Angebot sind hier Preise um die 300 Euro oder sogar noch günstiger möglich. Schön zu sehen: Dem Lieferumfang liegen Kopfhörer und eine vorinstallierte Displayschutzfolie bei.

Testcenter: Christoph Giese
Redaktion: Jamal Fischer

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Dual-SIM und erweiterbarer Speicherplatz: Das Samsung Galaxy A51 kann alles gleichzeitig handeln.

Bild: CHIP/Marcus Kämpf

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Das Xiaomi Mi 9T überzeugt in unserem Test mit einem hervorragenden Gesamtpaket zum fairen Preis. Vor allem das schicke und moderne Design, das sehr gute Display und die lange Akkulaufzeit machen das Smartphone zu einer Kaufempfehlung. Etwas getrübt wird der Gesamteindruck durch die fehlende Staub- und Wasserfestigkeit und die schlechte Tonqualität des Lautsprechers. Auch einen erweiterbaren Speicherplatz hätte dem Xiaomi Mi 9T sicher gutgetan, da für viele User 64 Gigabyte nicht ausreichend sind. Alles in allem bietet das Mi 9T aber viel Smartphone zu einem attraktiven Preis.

zum Preisvergleich auf Bestcheck.deJamal Fischer

Jamal Fischer

Jamal Fischer unterstützt die Redaktion CHIP im Bereich Test und Kaufberatung. Vor allem im Smartphone-Segment hält er sich gerne auf dem Laufenden und testet Neuerscheinungen auf dem Handy-Markt. Falls ihn jemand sucht: Einfach den blondierten Haaren hinterher.

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